Straipsnis publikuotas Lietuvos vokiečių kalbos mokytojų ir dėstytojų draugijos informaciniame metodiniame žurnale MITEINANDER HEFT 1/2008(37).
Im November des Jahres 2007 habe ich mit den Schülern der 3.(11. Klasse) Gymnasialklasse am Thema „Einkaufen“ gearbeitet. Wenn ihr mit dem Lehrbuch geni@lB1 bekannt seid, wisst ihr, wie die Einheit 5 anfängt : S. 48-49 das Foto eines Kaufhauses in Frankfurt. Zwei große Augen schauen auf euch und die Inschrift über das linke Auge heißt: DAS BIST DU · DAS IST NEU · DAS IST NICHTS · DAS IST ALLES. Über das rechte liest man: DU WILLST ES · DU KAUFST ES · DU VERGISST ES.
Die Interpretationen der Schüler und der Text auf Seite 50 über einkausfüchtige Maria hat mich an das Seminar 2002 in Augsburg erinnert, genauer gesagt an den18. Juli. An dem Tag haben wir unter der Leitung von Herrn R. E. Wicke gearbeitet. Herr Wicke hat uns über seine Idee mit Kassenzetteln, die, wie er bemerkt hat, viele Einkäufer einfach an der Kasse liegen lassen, erzählt. Also, er hat die Kassenzettel nach Hause geschleppt und auf die Idee gekommen, damit ein Mini-Projekt mit seinen Schülern zu machen. Genauso ist mir eingafallen, so was mit meinen Schülern zu machen. Ich habe die vom Seminar mitgebrachten Kopiervorlagen mit Einkauszetteln an die Schüler verteilt und sie damit für ein Mini-Projekt angeregt. Dazu haben die Gymnasiasten Arbeitsblätter mit Fragen bekommen. Diese sollten anfangs bearbeitet sein. Die Schüler, sie haben zu zweit gearbeitet, sollten einen Einkaufszettel auswählen, ihn studieren, die Fragen auf dem Arbeitsblatt beantworten, und dann ließ ich sie eine Geschichte über die Person, dem, ihrer Meinung nach, der Einkaufszettel gehört, schreiben. Es sollte schon eine kreative Arbeit sein, ihre Phantasiefrucht sozusagen.
Hier muss ich gestehen, dass fast alle Schüler den Einkaufszettel unter Nr. 6 ausgewählt haben.
Sie waren der Meinung, dass es damit am meisten was zu erfinden sei. (Wir dagegen haben damals den Zettel mit wenigen Einkäufen genommen. Ich meine, uns, die Seminarteilnehmer). Die Arbeit ist nicht so leicht gegangen. Die Schüler haben sich lange mit dem Einkaufszettel beschäftigt. Sie mussten mit dem Wörterbuch arbeiten, und ich sollte auch als Beihilfe dabei sein.( Was heißt Cotto Big Ball? Können Sie erklären, was ERBSENEINTOPF IST? UND WAS HEIßT ERASCO FEUERTOPF? …) Aber die Arbeit hat den Schülern gefallen. Für das Mini-Projekt habe ich ihnen vier Stunden Unterricht gegeben: Zwei für das Studieren der Einkaufszettel und für das Ausfüllen des Arbeitsblatts und dann noch zwei für das kreative Schreiben. Das Ergebnis war erfreulich, desto mehr, dass die Gruppe ziemlich schwach und an deutscher Sprache nicht besonders interessiert ist.
Hier sind die Fragen, die meine Schüler benatworten mussten:
WAS wurde eingekauft?
WANN wurden die Waren einkegauft?
WER hat eingekauft? (Mann, Frau, Kind, Alter, Kleidung, Aussehen)
Welchen BERUF hat die Person oder ist sie nicht berufstätig?
Hat die Person eine FAMILIE?
.Gibt es HAUSTIERE in der Familie?
WARUM wurden die Waren gekauft? Gibt es einen besonderen Anlass?
Welche INTERESSEN und HOBBYS haben die Personen?
Wie verbringen sie ihre FREIZEIT oder ihren URLAUB?
Welche GEWOHNHEITEN haben die Personen?
Was ist euch noch aufgefallen?
Ein paar Erzählungen möchte ich euch präsentieren. Ich lasse die Sprache in allen Ezählungen der Schüler authentisch. Die Fehler sind nicht korrigiert.
Der Einkaufzettel - der Mensch
Am 3. September kommt ein interessanter Mann mit altmodischen Brille auf der Nase und einer schwarzen Jacke. Er hat kurze braune Haare und blaue Augen. Der Mann hat eine Einkaufsliste. Er ist ein zerstreute Künstler und hat die Fotokamera dabei. Der Mann kauft Whiskas, das Katzenfutter. So glauben wir, er hat eine schwarze Katze. Er kauft viele Zigaretten. Also, er ist ein Raucher. Und wir meinen, er hat noch keine Familie.
Der Mann hat ein großes Garten mit vielen Blumen. Am seine Freizeit mag er sein Haus verschönern und das Auto reparieren. Seine Auto ist sehr teuer und schön. Der Mann ist ziemlich reich: Ein Haus, ein Garten, ein teure Auto.
Wie ihr seht, der Einkaufszettel kann viele interessante Tatsachen über den Mensch sagen.
Sandra Žagrakalytė und Greta Rusteikaite
Mein Ziel war Schüler zur selbständigen Arbeit zu erregen, sie zu fördern, ihre Kreativität zu entwickeln. Und ich meine, das ist mir mehr oder weniger gelungen. Ganz anders als die Geschichte von Sandra und Greta sind diese von Agne und Aurelija. Angefangen haben Agne und Aurelija zusammen,aber die Geschichten haben sie getrennt geschrieben und diese sind sehr unterschiedlich.
Beobachtungen im Supermark
(Familie Romberg)
Die Familie von Romberg ist ganz groß. In der Familie sind zwei Kinder, Sandra und Tom, Mutter Evelin und Vater Gustav. Sie wohnen in Leipzig und mag gehen einkaufen, aber meistens Gustav geht einkaufen allein, weil andere keine Zeit haben. Evelin ist eine Mathematiklehrerin. Sandra ist 12 Jahre alt und Tom ist 10 Jahre alt. Sie sind noch Schüler, darum sie haben keine Zeit. Sie lernen viel. Gustav ist 32 Jahre alt, aber er hat keinen Beruf. Heute ist Montag. Gustav ist allein Zu Hause.Er macht Ordnung und um 11 Uhr geht zum Supermarkt einkaufen. Heute er trägt ein rotes T- Shirt und grüne Hose. Einkaufen macht ihm viel Spaß. Er einkauft Produkte für alle Familie und geht nach Hause. Dann Gustav macht das Mittegessen für ihre Familie. Um 16 Uhr kommt ihre Kinder und Frau nach Hause. Sie essen gemeinsam. So geht es jeden Tag in der Familie von Romberg. Sie haben nicht sehr viel Zeit, aber sie sind sehr glücklich.
Agnė Jurevičiūtė
Die Erzählung von Aurelija ist gründlicher. Sie stützt sich mehr auf den Einkaufszettel und darauf, was sie da gefunden hat.
Beobachtungen im Supermarkt
Ich denke, dass dieses Chek Frauen gehört. Sie kaufte Sachen für große Familie. Sie hatte eine Menge Geld ausgegeben. Alles wurde am Morgen gekauft. Ich denke, dass ihr Ehemann eine Menge Geld verdient. Möglicherweise hat sie zwei Kinder und eine Katze. Sie leben in einem großen Haus nahe Stadzentrum. Sie haben großen Garten und ein Teich in einem Hinterhof. Vielleicht sie heißt Nora und sie hat lange braune Haare. Aber ich weiß es nicht. Für ihre Familie kaufte sie viel ein. Sie kaufte Orangensaf,für ihre Kinder. Ich denke, dass sie kaufte Erbsen und Sauce fürs Abendessen. Sie kaufte die Zeitschrift AUTO für ihr Ehemann oder Sohn,WHISKAS für Katze ein. Ich denke, dass sie raucht, weil sie eine Menge Zigaretten gekauft hat.
Aurelija Prašmuntaitė
Man kann auch mit den Einkaufszetteln aus litauischen Supermärkten arbeiten. Diese kann man auf ein Blatt kleben und als Kopiervorlage an Schüler verteilen. Ich habe die fertigen Fragen mitgebracht. Man könnte das Arbeitsblatt mit Fragen zusammen mit den Schülern erstellen. Das Ergebnis kann nicht nur eine Geschichte sein , sondern ein Comic, eine Bilderreihe, eine Szene im Supermarkt usw., immer nach Stärke der Gruppe.
KOPIERVORLAGE
BEOBACHTUNGEN IM SUPERMARKT
Sucht euch einen der Einkaufszettel aus und beschreibt die Person, die die Waren eingekauft hat, kreativ und phantasievoll. Vielleicht findet ihr in alten Zeitungen, Illustrierten und Magazinen passende Bilder dazu. Fertigt ein Portrait oder eine Collage zu eurer Beschreibung an!
| WAS wurde eingekauft? | |
| WANN wurden die Waren eingekauft?( morgens, mittags, abends) | |
| Wer hat eingekauft (Mann, Frau, Kind, Alter, Kleidung, Aussehen)? | |
| Welchen BERUF hat die Person? | |
| Hat die Person eine FAMILIE? | |
| Gibt es HAUSTIERE in der Familie? | |
| WARUM wurden die Waren gekauft? Gibt es einen besonderen Einlass? | |
| Welche INTERESSEN und HOBBYS haben die Personen? | |
| Wie verbringen sie ihre FREIZEIT oder ihren URLAUB? | |
| Welche GEWOHHEITEN haben die Personen? | |
| Was ist euch noch aufgefallen? |