Archive for Birželis, 2009

Egzaminai

Birželis 28, 2009

2009 ar ankstesnių metų brandos egzaminų užduočių bei atsakymų ieškokite www.egzaminai.lt

Mano tinklalapyje jų nėra!

Birželis 26, 2009

Birželis 14, 2009

Vilniaus Karoliniškių gimnazija

Birželis 13, 2009

Kvietimas 2

(Un)konsequenz)

Birželis 6, 2009

Viola

Drei Fotos aus dem Album oder (UN)KONSEQUENZ

(meinen seligen Eltern gewidmet)

Viola tricolor. Wie heißen diese Blumen auf Deutsch? Violen, gelbe mit weinerlich traurigen lila Augen schauen auf sie und nur das sieht sie, den Gediminas Prospekt mit den anderen aus der Gruppe bummelnd. Sie grubelt, versucht zu verstehen, warum diese Violen tricolor solchen Schmerz in ihr hervorrufen. Da erinnert sie  sich an den Blumengarten, den es längst nicht mehr gibt. An den Blumengarten ihrer verstorbenen Mutter ,in dem diese Blumen jeden Sommer geblüht haben. „STIEFMÜTTERCHEN! Ja , genau“, kommt sie auf den Namen und sieht auf einmal das kleine Haus umringt von Bäumen, von so vielen Bäumen, dass von der Straße das Häuschen und der Hof im Sommer  fast nicht zu sehen war. Sie hat ein Foto im alten Album: Ihr  Vater rasiert sich,  Seifeschaum um den Mund und auf den Hals ab und zu auftragend. Und aus Mutters gepflegtem Blumengarten gucken auf ihn dunkellila Stiefmütterchen, interessiert, was dieser gutmütige Mann hier mache… . Langsam kehrt sie in die Realität zurück, geht den anderen hinterher, versucht auf alles um sich herum Acht zu geben, denn sie hat ja eine bestimmte Aufgabe  bekommen und muss sich darauf konzentrieren. Es gelingt ihr : Die Maske auf  und schon plaudert sie mit einer aus der Gruppe, aus dem Augenwinkel die jungen Leute betrachtend, die etwas fleißig aufschreiben, notieren, zeichnen. So ziehen  alle Oskar und Judith behutsam nach an der Neris entlang. Die Kühle des Wassers, die vom Fluss kommt, erfrischt und man leidet nicht so sehr unter  Hitze . An die Krantines Arka angelangt erschallt die Aufgabe von Oskar: Einen Partner aussuchen und das Gesehene in eine Geschichte darstellen. Sie stutzt unter der Aufgabe, fühlt sich überfordert und wird zu der Neinfrau. Langsam dreht sie den Rücken allen und allem zu: Sie wird ihre tiefsten Gedanken und Gefühle, ihre Erinnerungen keinem außer Papier vertrauen! Und sogar dann will sie ihr Inneres, ihr echtes ICH nicht verraten. Unter der Arka stehend, schaut sie, wie die Neris ihre Gewässer treibt. Schwindlig wird es ihr und die Neinfrau tritt zurück. Sie meint den Stil, in dem sie ihre Geschichte schreiben wird, gefunden zu haben. Lustig, scherzhaft, nicht bosartig, trotzdem kritisch, denn von Natur aus ist sie Neinmensch. Da wie von Weitem kommt Oskars Stimme. Er ruft sie bei Namen.Und Judith tritt heran: „Willst du allein sein?“ Dankbar nickt die Neinfrau und die Geschichte fließt wie von selbst.

***

Sonntagnachmittag. O Gott! Wieder zu früh gekommen. Die Neinfrau schaut sich unsicher um. Noch niemand ist da. Also hinein und fragen. Die junge Dame an der Bar scheint zuerst wie vom Himmel gefallen. Die Neinfrau macht den Mund auf, um der unverständigen Person genauer zu erklären. Da wie ein Blitz schießt ein ziemlich junger Mann an ihr vorbei, bebrillt, bärtig. „Do you speak englisch?“ wendet er sich an die Bardame. „Yes, I do“, folgt die Antwort. Der ziemlich junge Mann stellt sich vor und  erklärt munter, wozu er hier ist. Die junge Dame verschwindet im Restauranthof und die Neinfrau, ihren Ärger über Englisch verbergend, spricht streng den ziemlich jungen Mann mit der borstigen Bart an: „ Entschuldigung, Herr Oskar?“  -„Ja“. Begrüßung, nochmals gegenseitige  Vorstellung. Dann erscheint der englischsprechende Kellner und alles geht schnell los.  Bald kommt auch die ganze Gesellschaft  mit  vorne lustig schreitenden , breit lächelnden Judith. Tische zusammenrücken, Bekanntmachen, Plauderei. Die Neinfrau beobachtet neugierig, ein wenig distanziert die  Gesellschft  am breiten Tisch. So bunt im Gesicht und Alter! Alle scheinen sehr nett zu sein und freundlich. Unter diesen Menschen wird sie  fünf Tage verbringen müssen. Oskar scheint nicht streng zu sein, Judith wickelt die weibliche Seite ins Gespräch. Er die männliche. Genug geplaudert, einen Trunk gemacht? Es ist Zeit loszuziehen.Wie gehorsame Kinder laufen alle dem ziemlich jungen Mann, diesem Oskar, und breit lächelnden Judith hinterher, um sich von der Poesie erfrischen zu lassen. Die Neinfrau marschiert wie ein Soldat auf Befehl eines Offiziers und wundert sich dazu nicht nein gesagt zu haben. Der Sarbievijus – Hof  füllt sich schnell von Menschen. Saxophonlaute, Poesie in vielen Sprachen, Applaus, wieder erklingt das Saxophon. Toll! Super!

„Gut, dass ich  nicht nein gesagt habe!“denkt Frau Nein vor sich hin. „Es hat sich gelohnt“. Sie genießt den Saxophonklang und ertappt sich mit Gedanken wieder weg zu sein. Die Neinfrau sieht sich schüchternes siebenjähriges Mädchen in Schuluniform im herbstlichen Garten vor dem alten Häuschen stehen Auf dem Foto aus dem Album. Ihre Mutter ließ sie damals, die Erstklasslerin, fotografieren. Und sie, die Neinfrau hat lange Jahre nach dem Willen seiner Mutter gehandelt. Vielleicht deshalb ist sie zu der Neinfrau geworden? Wer weiß.Die letzten Akkorde verklingen. Applaus.

Danach  wie Gänse laufen alle hintereinander Pizza  essen. Guten Appetit gehabt! Vier Familienpizzas verschlungen.Die Neinfrau wundert sich drei Stück aufgegessen zu haben, denn sie mag Pizza nicht. Gerede,  Gelächter. Einige rauchen,als ob die Luft nicht genug verschmutzt wäre! ….Dann  ade, bis Morgen!

Und der Morgen kommt, nanu, nanu, nanu.  Montagmorgen.Dienstagmorgen, Mittwochmorgen, Donnerstagmorgen. Immer, wenn die Neinfrau die Tür zum Unterrichtsraum öffnet, trifft sie breites Lächeln von Judith. Guten Morgen! Frau Judith schuftet an Tischen mit Schokolade, Mineralwasser, Saft. Der Raum ist voll von Morgenfrische, durch das offene Fenster drängt der Lärm der Stadt: Schritte, Autos, Wind, Regen.

Da fällt dieser Oskar rein und seine Schreibwerkstatt fängt an. „Als ob wir noch nicht schreiben könnten“, denkt die Neinfrau spöttisch, trotzdem schreibt eifrig ins Heft all die Weisheiten, die der ziemlich junge Mann auftischt, denn alle schreiben und weil es so ziemt: Jemand erklärt, belehrt, weiß vielleicht besser. Man muss aufschreiben und später ausprobieren, wie das alles funktioniert. Und weil es unhöflich ist nein zu sagen, und weil sie heimlich denkt, die Methodik dieses ziemlich jungen Mannes sei nicht schlecht, sogar gut und anwendbar. Die Neinfrau beginnt Pläne zu schmieden, wie sie den ziemlich jungen Mann überspringen wird, seine Lehre übernimmt, alles besser macht … .

„Theorie genug“, entscheidet der ziemlich junge Mann, namens Oskar, wirft auf den Tisch eine Stappel von Kärtchen mit Münnerfratzen und sagt, es seien Fußballspieler. „Ein Quatschspiel und total langweilig“, denkt halblaut Frau Nein über Fußball! Unter diesen Fratzen einen auswählen und dann raus! Gehorsam verlassen alle den Raum. Kein nein! Endlich diese geheimnisvolle Türübung , auf die alle so gespannt waren! Ein wenig enttäuscht von der Einfachheit, aber es funktioniert. Zum Schreiben fertig? Dann in den Raum. Tür auf , Tür zu, Tür auf, Tür zu, Tür auf, Tür zu, einer nach dem anderen, sich an den Tisch setzen und vorwärts! Schreiben, was Kreatives. “So geht es. So entstehen erste Geschichten. Und wieder dieser Oskar, ziemlich junger Mann tischt andere Weisheit auf: Unsere handelnde Person lebe nicht alleine, er habe ja Familie , Verwandte, Freunde, Kinder, man solle um ihn Bienen summen, Blumen blühen, Gras grünen, Geruche sein und noch Gott weiß was! Konnte er nicht gleich alles mennschlich erklären? Aber nein immer stückweise, Brocken von seinem Tisch, als ob wir Spatzen wären, die im Winter hinter dem Fenster darauf warten!“ meint die Neinfrau, aber ärgert sich nicht über Oskar, diesen ziemlich jungen Mann. Sie sollte schon selbst daran denken, hat in der Schule das literarische Schreiben versucht.

Weiter noch besser! Es scheint ihm nicht genug zu sein. Er denkt  wieder neue Quälereien aus. Dieser Schelm Oskar lässt alle auf ein Blatt einen Ort aufschreiben und was noch dazu dort zu machen ist und da muss man dort 7einhalb Minuten verbringen. Und Judith fotografiert wie verrückt ihr breites Lächeln nicht vergessend!

Einaml muss man sich unter den Tisch verkriechen und da Wörter  schreiben, nächstes Mal 7einhalb Minuten vor der Tioiletentür stehen, Lieder brüllen und danach eine Geschichte schreiben. Sonderbar, aber die Neinfrau macht das unerwartet für sich  gehorsam mit wie ein artiges Schulmädchen und schreibt sogar eine Geschichte darüber obwohl dumme, trotzdem SEHR  KREATIVE, wie sie meint. Oh nein, Judith fotografiert breit lächelnd!

Judith! So gutherzig zu allen! Sie erinnert die Neinfrau an das Foto, wo ihre Mutter, immer fröhliche, alles und alle liebende, ziemlich herrische Frau einfach Kartoffeln schält.Warum  nämlich an dieses Foto, könnte die Neinfrau nicht sagen. Ihre Mutter hat so das Leben geliebt. Und wieder denkt sie an die Stiefmütterchen, ist einen Augenblick nicht mehr dabei, verliert sich in Gedanken. Kann die Traurigkeit nicht los werden, sehnt sich nach Ruhe und Alleinsein, nicht einsam, sondern für kurze Zeit nicht unter den Menschen zu sein, sondern im Blumengarten seiner Mutter um die dunkellila Violen zu streicheln, damit sie nicht mehr so traurig auf sie , die Neinfrau, zuschauten… Oskars Stimme ruft sie zurück. Die Neinfrau legt ihre Maske auf und folgt den Anweisungen des jungen Mannes, denn sie ist gewohnt alles bis zum Ende zu führen.

Endlich meint er, dieser Oskar , alle sollen echte Kreativität  zeigen und was schreiben. Denn Vilnius zu einer Kulturhauptstadt 2009 gewählt sei und Linz auch. „Und in keine Geschäfte lässt er sich  rein, dieser bebrillte ziemlich junge Mann namens Oskar. Sogar diese stark kreative Schreiberei wollte er nicht vorlesen! Warte, wie du mir, so ich dir“, denkt die Neinfrau  geht  Kaiserscharen- schmarren nicht essen, liest ihr Meisterwek selbst vor und atmet erleichtert auf. Morgen ist ja Frei-Tag!!! Und dann ist sie Herr über alle und alles.

Viola trocolor

Seminartagebuch

Birželis 3, 2009

SeminarkollegenMeine Seminarkollegen!               Und das bin ich!

Alle so  brav bei der Arbeit.

Mittwoch, der 3. Juni.

Gestern haben wir den ganzen Tag im Haus des Schriftsteller- Verbands gesessen und Oskars Weisheiten zugehört. War ziemlich interessant. Eigentlich habe ich das bekommen, worauf ich zwei Tage gewartet habe. Es gab lustige Momente und die Arbeit war nicht mehr so ermüdend.

Marienkäfer 2

Seminartagebuch

Birželis 2, 2009

Marienkäfer

Dienstag, der 2. Juni.

Gestern war der 2. Seminartag. Schreibwerkstatt mit Oskar. Wir haben Bilder angeschaut und Stichwörter dazu gesammelt. Ziemlich interessante Bilder, würde ich sagen. Die haben in mir das Gefühl verstärkt, dass immer wieder der Mensch im Vordergrund steht. Der Mensch beeinflusst alle Erreignisse um uns herum, die Natur, das Klima. Nur eine Frage wimmelt jetzt in mir: Menschen machen Kultur. ja , es ist so. Aber die Kultur ist ja auch für Menschen und in manchem Sinne macht die Kultur den Menschen.

Die wechselnden Farben : Schwarz- Weiß- Rot- Rosa- Blau. Das Spektrum, das Spiel von Farben symbolisiert die Taten eines Menschen,  Eigenartigkeit und Vielfältigkeit der Kulturen.

Wie sehe und empfinde ich eine Kulturhauptstadt? Eine Stadt, in der alle Menschen frei atmen können, jeder findet für sich einen gemütlichen Platz, wo er sich gut fühlt, allein aber nicht einsam. Ruhe und Hektigkeit, Stille und Lärm, Alt und Jung leben in Harmonie nebeneinader und ineinader.

Später dieser Spaziergang durch den Gediminas Prospekt und die Neris entlang hat mich echt ermüdet, so dass ich weiter nicht mehr mitmachen konnte.

Ich bin auf heutigen Tag gespannt! Dann bis Morgen!

Marienkäfer

Seminartagebuch offenherzig

Birželis 1, 2009

Montag

Karikieren macht Spaß, oder?

Birželis 1, 2009

unbekannt