Archive for the ‘Straipsniai’ Category

Macht der Sprache (papildyta)

Lapkritis 8, 2008

(Publikuota Miteinander Heft 2/2008)

Am 24. Oktober dieses Jahres saß ich im Kleinen Saal des Litauischen Nationalen Dramatheaters und es war mir schaurig zumute. Das was ich sah und hörte, war so ungewöhnlich spannend: Der junge Mann, die Tasche über die Schulter tragend, betrat die Bühne, stellte sie auf den Boden und begann das Spektakel von Wort, Klang und Rhytmik. Einfache, alltägliche Dinge, die uns umkreisen, mit denen wir jeden Tag in Berührung kommen, sie benutzen, betasten,ansehen, anriechen, wegwerfen werden in Poesiesprache dargestellt und präsentiert. Dabei klingt Musik, Bewegungen kommen ins Spiel und trotzdem bleibt dem Wort, der Sprache große Rolle zugewidmet. Das Sprchtempo ist so schnell, dass ich unwilkürlich an meine neben mir und hinter mir sitzende Schüler denken muss. Sie sind so einem schnellen Redetempo nicht angewöhnt, obwohl ich eine Schnellsprecherin bin. Deutsch ist ja nicht meine Muttersprache und in so einem rasenden Tempo kann ich nicht sprechen. Können sie mitfolgen oder werden sie inmitten des Auftritts aufstehen und weglaufen? Ungeachtet meines strengsten Verbotens!

Dann aber auf einmal vergesse ich meine Ängste und lasse mich von Laufendem auf der Bühne faszinieren. Vor meinen Augen schwimmen die Bilder: Vor der Schule stehen Kiosks mit gewöhnlichem Sortiment, dass ich hasse: Kaugummi, Zigaretten, Chips … Kaugummi, Kaugummi, Kaugummi! Überall diese schrekliche klebrige Masse, die ich auf den Tischen, unter den Tischen, an der Wand meines Deutschraums finde, diese Kaugummiballons, die manche Schüler einander ins Gesicht blasen oder auch dir. Kauen, kauen, kauen! Alltägliches Bild, unangenehm. „Meine Paradiese“ sind nicht meine Paradiese, obwohl ich ja auch Konsumant bin, wie alle anderen, aber Kaugummi, Tabak, Zigaretten hasse ich und kaufe die nie.

So, wie ich abgebrochene Blumen hasse. Abgebrochene Blumen sind getötete Blumen. Glaubt mir! Wenn ich mal Blumensträuße sehe , denke ich immer und immer wieder an J. W. von Goethe : „Soll ich zum Welken gebrochen sein“ (Gefunden). Ihr sagt, er habe damit Christiane Wulpius gemeint. Aber man kann das über jede gebrochene Blume, jede gebrochene Pflanze sagen. Und was machen wir mit Blumen.? Das hat Bas Böttcher in seinem Gedicht so prächtig dargestellt und vorgestellt: Wir brechen sie, verkaufen, kaufen, verschenken, bekommen geschenkt, trocknen. Alles kann man nicht aufzählen und wozu. Das wisst ihr von selbst. Als junges Fräulein habe ich auch an Kamilleblüten erfahren versucht, ob mich ein Jüngling liebt oder nicht. Lächerlich! Aber das machen Mädchen auch heutzutage. Nichts Originelleres erfunden? Schade! Ihr könnt mir glauben, ich hasse gebrochene Blumen. Auf meinem Tisch steht fast immer eine leere Vase, das Geschenk von meinem Sohn. Im Regal ein paar dekorativen Vasen als Schmuck. Aber ohne Blumen kann ein Mensch auch nicht leben. Blumen schmücken das Leben. deshalb druckt man sie auf Tapeten, fertigt künstliche Blumen an. Beides hasse ich (daugiau…)

TRÄUME MACHEN LEBEN SÜß

Spalis 26, 2008

Keine Angst vor Konjunktiv, wollte ich meinen Schülern (11. Klasse) mit dem ungewöhnlichen Einstieg in die Stunde sagen.Was wäre , wenn ich mal weg wäre?Sie würden sich freuen: Keine Hausaufgaben, keine Aufsätze, kein Wörterlernen. Freiheit! Dann würden sie bestimmt eine andere Deutschlehrerin bekommen, vielleicht netter und nachgiebiger als ich. Aber ich bin noch immer da und deshalb habe ich nach ihren Wünschen und Träumen gefragt. Spontan, ohne langes Nachdenken haben sie mir Folgendes präsentiert:

Raminta: Wenn ich eine Katze hätte, …

Aivaras: Wenn ich ein neues Haus hätte, …

Žygimantas: Wenn ich ein neues Auto hätte, …

Marina : Wenn ich fünf Millionen hätte, …

Kasparas: Wenn ich ein neues Handy hätte, …

Giedrius: Wenn ich 18 Jahre alt wäre, …

Sandra: Wenn ich eine Schauspielerin wäre, …

Und danach kam die Hausaufgabe: Schreibt einen Aufsatz. Was wäre , wenn sich euer Traum in Erfüllung ginge. Verwendet Konjuktiv 2 und Umschreibunggsform würde + Infinitiv. Alle Verben haben Konjunktivformen. Die Formen der Modalverben und von haben, sein, wissen benutzt man oft. Für andere Verben benutzt man meistens würde- Form.

Ich wollte das Abschreiben voneinander vermeiden, deshalb sollten sich die Träume und Wünsche nicht wiederholen. Da Ilona nicht da war, konnte sie nicht wissen, dass ihr und Sandras Traum gleich sind. Die Aufsätze der beiden Mädchen unterscheiden sich, deshalb habe ich beide Arbeiten akzeptiert. Der Aufsatz sollte 120-140 Wörter lang sein und zu Hause geschrieben werden.

Einige Aufsätze stelle ich voll vor, denn ich finde sie ziemlich gelungen. Die Fehler haben die Schüler selbst versucht zu korrigieren, aber nicht alle konnten sie finden. Ich lasse die Sprache der Schüler authentisch!

Wenn ich eine Schauspielerin wäre

Jesu

(Ilona Surginevičiūtė)

Ich mag Filme sehen. Deshalb möchte ich eine Schauspielerin sein.

Wenn ich Schauspielerin wäre, wäre ich bedeutend. Ich hätte viele Verehrer. Sie würden mich lieben. Ich wäre immer am schönsten. Ich müsste eine Frisur haben und Nägel lackieren. dann hätte ich viele Kleider und viele Filmstars wären meine Freunde. Sie und ich könnten einkaufen gehen. Ich könnte viel reisen und viele Menschen treffen und viele Orte erblicken. Aber das Beste wäre, dass alle Menschen mich im Fernsehen sehen könnten. Ich wäre sehr populär. Ich könnte das Haus wie ein Palast kaufen. Natürlich hätte mein Haus ein großes Schwimmbad, in welchem meine Freunde und ich schwimmen könnten. Ich könnte einen kleinen Hund züchten.

Das ist mein Traum. Ja, mein Lenen wäre phantastisch und volkommen.

Wenn ich einen Hund hätte

( Orinta Franckevičiūtė)

Ich mag gern träumen. Ich träume viel und häufig. Häufig erfüllen sich meine Träume. Aber einer meiner Träume erfüllt sich noch nicht. Ich träume von einen Hund.

Wenn sich mein Traum erfüllen würde, wäre ich sehr glücklich und ich würde mich nicht so einsam fühlen. Mit dem Hund würde ich sicheren. Ich würde Zeit für meinen Hund finden. Ich hätte immer für ihn Zeit, um zu gehen, um mit dem Hund zu laufen. Wir würden viele Spiele spielen. Ich würde ihn dressieren,um Tricks zu tun. Der Hund wäre mein guten Freund.

Also mein Traum wäre einen Hund zu haben. Ich warte darauf, das er sich erfüllt.

Der Umfang des Aufsatzes ist nicht genau 120 Wörter, aber er ist so warm, dass ich ihn unbedingt voll vorstellen wollte. Orinta ist schwach in Deutsch, unsicher, sehr in sich zurückgekehrt. Ich wünsche ihr, dass ihr Traum sich wirklich in Erfüllung ginge, da sie so allein in der Klasse fühlt, so schüchtern ist. Der Hund könnte ihr helfen aus der Unsicherheit heraus.

Wenn ich eine Sängerin wäre

(Agnė Mickevičiūtė)

Seit meiner Kindheit wollte ich Sängerin sein. Einmal habe ich einen Traum gesehen. Mein Traum heißt „Wenn ich eine Sängerin wäre“.

Wenn ich eine Sängerin wäre, würden mich alle Jugendlichen anhören. Die Jugendlichen würden meine Autogramme bitten, und ich würde sie ihnen gerne geben. Sie würden mir Briefe schreiben, und ich würde antworten. Wenn ich viele Konzerte hätte, dann könnte ich nicht in die Schule gehen. Wenn ich einen gute Sängerin wäre, dann hätte ich viel Geld und kööte mir modische Klamotten kaufen. Wenn ich eine gute Sängerin wäre, dann könnte ich alle Welt bereisen. wenn ich viel Geld hätte, dann möchte ich Geld den Bettlern spenden.

Aber meine Mutter hat mich erweckt. Ich habe verstanden, dass war mein Traum und keine Realität.

Agne wollte ihr Thema als Traum vorstellen. Es ist ihr nicht gelungen, weil dass einfach nur wenn-Sätze sind. Aber eines versteht das Mädchen: Unsere Täume und Realität unterscheiden sich oft stark voneinander. Leider!

Weiter möchte ich noch zwei Aufsäte voll präsentieren und die mir gefallenen Gedanken unterstreichen. Nämlich die von Urte und Gediminas. Was werdet ihr darüber meinen, ist mir egal. Die beiden Aufsätze sagen mir ziemlich viel von beiden, von ihrer inneren Welt.

Wenn ich ein Millionär wäre

(Gediminas Janušis)

Alle Menschen in der Welt denken über das Geld nach: Die Kinder denken über ihr Taschengeld und erwachsene Menschen denken über ihr Lohn. Wir wollen noch und noch Geld, niemals genügt es uns. Manchmal träumen wir von einer Million. Was wäre wenn ich ein Millionär wäre?

Wenn ich eine Million hätte, könnte ich mir erstens ein Haus und ein neues Auto kaufen. Ich könnte auch das Ausland besuchen. Natürlich würde ich was Armen spenden. Ich würde auch meiner Familie helfen. Ich wollte ein ehrlicher Mench sein, aber jetzt kann ich das nicht wissen. Vielleicht würde ich nicht gewissenhaft sein, wenn ich eine Million hätte …

Das Geld macht das Leben bequem, aber ich könnte keine guten Freunde kaufen. Das Geld macht das Leben nicht süß. Die Millionäre haben auch viele Schwierigkeiten. Nein! Ich brauche keine Million. Ich bin glücklich auch ohne diese Million.

Urte hat einen interessanten Gedanken vorgelegt: Wenn ich zu Hause wäre. Ehrlich gesagt, hatte ich keine Ahnung, was man schreiben kann. Wovon man träumen kann. Sie hat dann ein wenig den Traum umformuliert und ihr Aufsatz heißt WENN ICH JETZT ZU HAUSE WÄRE. Urte schreibt:

Es ist so kalt und langweilig hier in der Klasse. Ich muss Deutsch lernen, aber nur einziger Gedanke dreht sich in meinem Kopf. Oh wenn ich jetzt zu Hause wäre!

Wenn ich jetzt zu Hause wäre, würde ich fest schlafen. Es wäre warm und still, und meine Katze würde lieblich murren. Wenn ich nicht mehr schlafen möchte, würde ich aufstehen. Dann könnte ich mich nicht irendwohin beeilen. Ich würde ruhig mein Frühstück essen und andere Arbeiten des Morgens machen. Und wenn ich fertig wäre, könnte ich alles, was ich liebe, machen und sollte keine Hausaufgaben vorbereiten. Ich könnte Bücher lesen, Filme angucken oder Musik hören.

Aber ich kann jetzt nicht nach Hause gehen. Ich mus lernen. Die Zeit vergeht schnell und bald bin ich frei. Es bleiben nur drei Wochen bis zum Urlaub übrig.

Urte Inga Builytė

Und endlich ist es soweit! Die Herbstferien sind da und Urte und ihre Mitschüler haben eine Woche für sich. Ich wünsche allen gute, erholsame, inhaltsreiche Ferien. Kommt gesund, ausgeruht und munter zurück in die Klassen!

Party


Seminarideen erwecken

Kovas 16, 2008

Straipsnis publikuotas Lietuvos vokiečių kalbos mokytojų ir dėstytojų draugijos  informaciniame metodiniame žurnale MITEINANDER HEFT 1/2008(37).

Im November des Jahres 2007 habe ich mit den Schülern der 3.(11. Klasse) Gymnasialklasse am Thema „Einkaufen“ gearbeitet. Wenn ihr mit dem Lehrbuch geni@lB1 bekannt seid, wisst ihr, wie die Einheit 5 anfängt : S. 48-49 das Foto eines Kaufhauses in Frankfurt. Zwei große Augen schauen auf euch und die Inschrift über das linke Auge heißt: DAS BIST DU · DAS IST NEU · DAS IST NICHTS · DAS IST ALLES. Über das rechte liest man: DU WILLST ES · DU KAUFST ES · DU VERGISST ES.

Die Interpretationen der Schüler und der Text auf Seite 50 über einkausfüchtige Maria hat mich an das Seminar 2002 in Augsburg erinnert, genauer gesagt an den18. Juli. An dem Tag haben wir unter der Leitung von Herrn R. E. Wicke gearbeitet. Herr Wicke hat uns über seine Idee mit Kassenzetteln, die, wie er bemerkt hat, viele Einkäufer einfach an der Kasse liegen lassen, erzählt. Also, er hat die Kassenzettel nach Hause geschleppt und auf die Idee gekommen, damit ein Mini-Projekt mit seinen Schülern zu machen. Genauso ist mir eingafallen, so was mit meinen Schülern zu machen. Ich habe die vom Seminar mitgebrachten Kopiervorlagen mit Einkauszetteln an die Schüler verteilt und sie damit für ein Mini-Projekt angeregt. Dazu haben die Gymnasiasten Arbeitsblätter mit Fragen bekommen. Diese sollten anfangs bearbeitet sein. Die Schüler, sie haben zu zweit gearbeitet, sollten einen Einkaufszettel auswählen, ihn studieren, die Fragen auf dem Arbeitsblatt beantworten, und dann ließ ich sie eine Geschichte über die Person, dem, ihrer Meinung nach, der Einkaufszettel gehört, schreiben. Es sollte schon eine kreative Arbeit sein, ihre Phantasiefrucht sozusagen.

Hier muss ich gestehen, dass fast alle Schüler den Einkaufszettel unter Nr. 6 ausgewählt haben.

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Sie waren der Meinung, dass es damit am meisten was zu erfinden sei. (Wir dagegen haben damals den Zettel mit wenigen Einkäufen genommen. Ich meine, uns, die Seminarteilnehmer). Die Arbeit ist nicht so leicht gegangen. Die Schüler haben sich lange mit dem Einkaufszettel beschäftigt. Sie mussten mit dem Wörterbuch arbeiten, und ich sollte auch als Beihilfe dabei sein.( Was heißt Cotto Big Ball? Können Sie erklären, was ERBSENEINTOPF IST? UND WAS HEIßT ERASCO FEUERTOPF? …) Aber die Arbeit hat den Schülern gefallen. Für das Mini-Projekt habe ich ihnen vier Stunden Unterricht gegeben: Zwei für das Studieren der Einkaufszettel und für das Ausfüllen des Arbeitsblatts und dann noch zwei für das kreative Schreiben. Das Ergebnis war erfreulich, desto mehr, dass die Gruppe ziemlich schwach und an deutscher Sprache nicht besonders interessiert ist.

Hier sind die Fragen, die meine Schüler benatworten mussten:

WAS wurde eingekauft?

WANN wurden die Waren einkegauft?

WER hat eingekauft? (Mann, Frau, Kind, Alter, Kleidung, Aussehen)

Welchen BERUF hat die Person oder ist sie nicht berufstätig?

Hat die Person eine FAMILIE?

.Gibt es HAUSTIERE in der Familie?

WARUM wurden die Waren gekauft? Gibt es einen besonderen Anlass?

Welche INTERESSEN und HOBBYS haben die Personen?

Wie verbringen sie ihre FREIZEIT oder ihren URLAUB?

Welche GEWOHNHEITEN haben die Personen?

Was ist euch noch aufgefallen?

Ein paar Erzählungen möchte ich euch präsentieren. Ich lasse die Sprache in allen Ezählungen der Schüler authentisch. Die Fehler sind nicht korrigiert.

Der Einkaufzettel – der Mensch

Am 3. September kommt ein interessanter Mann mit altmodischen Brille auf der Nase und einer schwarzen Jacke. Er hat kurze braune Haare und blaue Augen. Der Mann hat eine Einkaufsliste. Er ist ein zerstreute Künstler und hat die Fotokamera dabei. Der Mann kauft Whiskas, das Katzenfutter. So glauben wir, er hat eine schwarze Katze. Er kauft viele Zigaretten. Also, er ist ein Raucher. Und wir meinen, er hat noch keine Familie.

Der Mann hat ein großes Garten mit vielen Blumen. Am seine Freizeit mag er sein Haus verschönern und das Auto reparieren. Seine Auto ist sehr teuer und schön. Der Mann ist ziemlich reich: Ein Haus, ein Garten, ein teure Auto.

Wie ihr seht, der Einkaufszettel kann viele interessante Tatsachen über den Mensch sagen.

Sandra Žagrakalytė und Greta Rusteikaite

Mein Ziel war Schüler zur selbständigen Arbeit zu erregen, sie zu fördern, ihre Kreativität zu entwickeln. Und ich meine, das ist mir mehr oder weniger gelungen. Ganz anders als die Geschichte von Sandra und Greta sind diese von Agne und Aurelija. Angefangen haben Agne und Aurelija zusammen,aber die Geschichten haben sie getrennt geschrieben und diese sind sehr unterschiedlich.

Beobachtungen im Supermark

(Familie Romberg)

Die Familie von Romberg ist ganz groß. In der Familie sind zwei Kinder, Sandra und Tom, Mutter Evelin und Vater Gustav. Sie wohnen in Leipzig und mag gehen einkaufen, aber meistens Gustav geht einkaufen allein, weil andere keine Zeit haben. Evelin ist eine Mathematiklehrerin. Sandra ist 12 Jahre alt und Tom ist 10 Jahre alt. Sie sind noch Schüler, darum sie haben keine Zeit. Sie lernen viel. Gustav ist 32 Jahre alt, aber er hat keinen Beruf. Heute ist Montag. Gustav ist allein Zu Hause.Er macht Ordnung und um 11 Uhr geht zum Supermarkt einkaufen. Heute er trägt ein rotes T- Shirt und grüne Hose. Einkaufen macht ihm viel Spaß. Er einkauft Produkte für alle Familie und geht nach Hause. Dann Gustav macht das Mittegessen für ihre Familie. Um 16 Uhr kommt ihre Kinder und Frau nach Hause. Sie essen gemeinsam. So geht es jeden Tag in der Familie von Romberg. Sie haben nicht sehr viel Zeit, aber sie sind sehr glücklich.

Agnė Jurevičiūtė

Die Erzählung von Aurelija ist gründlicher. Sie stützt sich mehr auf den Einkaufszettel und darauf, was sie da gefunden hat.

Beobachtungen im Supermarkt

Ich denke, dass dieses Chek Frauen gehört. Sie kaufte Sachen für große Familie. Sie hatte eine Menge Geld ausgegeben. Alles wurde am Morgen gekauft. Ich denke, dass ihr Ehemann eine Menge Geld verdient. Möglicherweise hat sie zwei Kinder und eine Katze. Sie leben in einem großen Haus nahe Stadzentrum. Sie haben großen Garten und ein Teich in einem Hinterhof. Vielleicht sie heißt Nora und sie hat lange braune Haare. Aber ich weiß es nicht. Für ihre Familie kaufte sie viel ein. Sie kaufte Orangensaf,für ihre Kinder. Ich denke, dass sie kaufte Erbsen und Sauce fürs Abendessen. Sie kaufte die Zeitschrift AUTO für ihr Ehemann oder Sohn,WHISKAS für Katze ein. Ich denke, dass sie raucht, weil sie eine Menge Zigaretten gekauft hat.

Aurelija Prašmuntaitė

Man kann auch mit den Einkaufszetteln aus litauischen Supermärkten arbeiten. Diese kann man auf ein Blatt kleben und als Kopiervorlage an Schüler verteilen. Ich habe die fertigen Fragen mitgebracht. Man könnte das Arbeitsblatt mit Fragen zusammen mit den Schülern erstellen. Das Ergebnis kann nicht nur eine Geschichte sein , sondern ein Comic, eine Bilderreihe, eine Szene im Supermarkt usw., immer nach Stärke der Gruppe.

KOPIERVORLAGE

BEOBACHTUNGEN IM SUPERMARKT

Sucht euch einen der Einkaufszettel aus und beschreibt die Person, die die Waren eingekauft hat, kreativ und phantasievoll. Vielleicht findet ihr in alten Zeitungen, Illustrierten und Magazinen passende Bilder dazu. Fertigt ein Portrait oder eine Collage zu eurer Beschreibung an!

WAS wurde eingekauft?
WANN wurden die Waren eingekauft?( morgens, mittags, abends)
Wer hat eingekauft (Mann, Frau, Kind, Alter, Kleidung, Aussehen)?
Welchen BERUF hat die Person?
Hat die Person eine FAMILIE?
Gibt es HAUSTIERE in der Familie?
WARUM wurden die Waren gekauft? Gibt es einen besonderen Einlass?
Welche INTERESSEN und HOBBYS haben die Personen?
Wie verbringen sie ihre FREIZEIT oder ihren URLAUB?
Welche GEWOHHEITEN haben die Personen?
Was ist euch noch aufgefallen?

Einsendungen zu unserem Jubiläumswettbewerb

Vasaris 23, 2008

Nemira Čyvienė 

Eigentlich bin ich keine Schülerin weder Studentin. Ich bin Deutschlehrerin und benutze jetzt.de beim Unterrichten meiner Schüler so etwa drei Jahre.
jetzt.de-Webseite habe ich beim Surfen im Internet gefunden und ziemlich interessant gefunden. Besonders interessierten mich thematisch geordnete Texte mit Aufgaben und verschiedene Wettbewerbe. Meine Schüler haben an einem der Wettbewerbe teilgenommen. “Mein Lieblingsort” hieß er. Sie haben sogar gewonnen und ich war riesig froh darüber. Sie natürlich auch.
Ich finde Texte mit Aufgaben interessant und nützlich. Besonders gut hat meinen Schülern der text “Typisch deutsch” gefallen. Wir haben danach nachgegrübelt, was typisch litauisch wäre und Ergebnisse verglichen. Es hat Spaß gemacht.
Ich meine, dass eure Seite mehr für Fortgeschrittene ist. Die Anfänger können kaum was für sich finden. Sonst gefällt mir alles. Die Aufgaben sind interessant, Grammatik wirklich genug, denn die Schüler hassen sie. Und ich glaube, dass ich selbst in meinem Unterricht schon zu viel von der Grammatik abhänge. Es wäre fantastisch, wenn ihr auch Wettbewerbe für Anfänger veranstalten würden.
Also, ich wünsche euch alles Gute und neue Ideen. Vielen Dank, dass ihr für uns da seid.

Auf dieser Seite findet ihr die interessantesten Einsendungen, die ihr uns zum Jubiläumswettbewerb geschickt habt!


Leitfragen:

A Wie lange lernst du schon mit “JETZT Deutsch lernen”?
Wie hast du die Lernumgebung kennengelernt?
B Was machst du am liebsten bei “JETZT Deutsch lernen”?
(z.B. Texte lesen, Videos ansehen, dich in den Foren mit anderen Lernern austauschen, deine Deutschkenntnisse im Chat anwenden, in der Interaktiven Schreibwerkstatt Texte verfassen, …) Warum?
C Welche Texte und Einheiten gefallen dir am besten und warum?
(Eine Übersicht über alle Texte und Einheiten findest du z.B. in unserer alphabetischen Suche)
D Was hilft dir am meisten beim Deutschlernen?
(z.B. die Worterklärungen, die Aufgaben, das Chatten, …) Warum?
E Was gefällt dir nicht? Was können wir besser machen?
(z.B. Technik/Navigation, Texte, Aufgaben, Aufgabenbeschreibungen, Worterklärungen…)
F Was wünschst du dir von “JETZT Deutsch lernen”?
Was soll so bleiben? Was fehlt noch? (z.B. Texte zu einem bestimmten Thema, mehr Grammatik, mehr/weniger…)
G Was wünschst du “JETZT Deutsch lernen” für die Zukunft?

Litauen – Das Land in Legenden und Sagen

Vasaris 23, 2008

 

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